Fast sechs Millionen Tonnen Plastikmüll fielen 2023 in Deutschland an. Ob als Tüte, Trinkbecher, Kinderspielzeug oder Abfall: Kunststoffe belasten unsere Gesundheit und die Ökosysteme. Die vorliegende Broschüre soll aufklären und als Anregung dienen, Plastik möglichst zu meiden und auf nachhaltige Alternativen zu setzen.
Das Hintergrundpapier zeigt, wie der Rohstoffabbau im brasilianischen Amazonasgebiet die Widersprüche der globalen Klima- und Rohstoffpolitik offenlegt. Für die Energiewende steigt die Nachfrage nach Metallen, während Bergbauprojekte Wälder zerstören, Flüsse verschmutzen und indigene Gemeinschaften bedrohen. Nicht nur der Abbau selbst, sondern auch die begleitende Infrastruktur verursacht massive ökologische und soziale Schäden. Über globale Lieferketten sind Deutschland und die EU direkt in diese Entwicklungen eingebunden.
Für ein gutes Leben auf der Erde ist eine Ressourcenwende unumgänglich. Dazu trägt die Stadt Wien ihren Teil bei, denn viele Hebel der Ressourcenschonung liegen in städtischer Hand. Sie tragen dazu bei, die Klima- und Umweltziele zu erreichen und eine nachhaltige Entwicklung innerhalb der planetaren Grenzen sicher zu stellen. Außerdem stärken sie auf regionaler Ebene die Versorgungssicherheit. Die Ziele und Prinzipien der Wiener Kreislaufwirtschaft sowie die wesentlichen Hebel für die Umsetzung sind in dieser Strategie festgehalten.
Die Publikation analysiert die aktuelle Debatte um den heimischen Bergbau in Deutschland und stellt dessen ökologische, soziale und ökonomische Auswirkungen in den Mittelpunkt. Sie zeigt, dass ein Ausbau des Bergbaus erhebliche Umweltzerstörungen und Eingriffe in Natur und Landschaft mit sich bringen würde und zugleich Fragen der Akzeptanz in der Bevölkerung aufwirft. Statt auf neue Abbauprojekte zu setzen, plädiert der Text für eine Reduktion des Ressourcenverbrauchs, die Stärkung der Kreislaufwirtschaft und die konsequente Umsetzung von Suffizienzstrategien.
Nickel Industry Background in Indonesia – Risks Involved and Solutions Needed
September 2024
Hrsg.: PowerShift
Der globale Norden verbraucht zu viele Rohstoffe. Darauf weist das UN-Umweltprogramm (UNEP) in seinem „Global Resources Outlook 2024“ (März 2024) hin. PowerShift arbeitet seit vielen Jahren an der Rohstoffwende. Allerdings wird die Debatte um die Reduzierung des Materialverbrauchs derzeit vor allem als Umweltdebatte im Globalen Norden geführt. Gemeinsam mit dem Partner AEER (Indonesien) bringt PowerShift in diesem Hintergrundpapier zur Nickelindustrie in Indonesien Stimmen aus dem Globalen Süden ein, um Argumente zu schärfen, neue Perspektiven kennen zu lernen und Umweltschutz mit Fragen der globalen Gerechtigkeit zu verbinden.
Zivilgesellschaftliche Anforderungen an Strategische Projekte im Critical Raw Materials Regulation (CRMA)
August 2024
Hrsg.: PowerShift e.V.
Die Strategischen Projekte stehen im Zentrum der EU-Verordnung zur „sicheren und nachhaltigen Versorgung mit kritischen Rohstoffen“ (CRMA). Mit ihrer Hilfe sollen die Richtwerte der Verordnung eingehalten werden, u.a. den Ausbau der Recyclingkapazitäten und des innereuropäischen Bergbaus. In diesem Hintergrundpapier hat der AK Rohstoffe Forderungen und Erwartungen formuliert, damit die Strategischen Projekte nicht Versorgungssicherheit der Industrie über Demokratie, Menschenrechte und Umweltschutz stellen.
Metallverbrauch senken – Praktische Vorschläge zur Gestaltung der Rohstoffwende
April 2024
Hrsg.: PowerShift e. V.
Die letzten Jahre haben uns gezeigt, wie fragil unsere Lieferketten sind. Dazu kommt, dass unser Konsum von Rohstoffen Menschenrechte verletzt und globale Ungleichheiten noch verstärkt. Damit ist die Reduktion eine entscheidende Maßnahme, um die Nutzung von metallischen Rohstoffen gerecht und zukunftsfähig zu gestalten. In dieser Broschüre von PowerShift wird ein Blick auf die Einsparpotentiale geworfen.
Das Papier analysiert den aktuellen Stand des Gebäudesektors und präsentiert Stellschrauben einer Circular Economy im Gebäudesektor zum Schutz von Klima, Natur und Ressourcen. Daran knüpfen sich eine Reihe zentraler politischer Forderungen zur Transformation des Gebäudesektors.
Zirkuläre Maßnahmen im Bestand und Neubau zum Schutz von Klima- und Ökosytemen ergreifen
Juli 2022
Hrsg.: WWF
Auch in Deutschland steht der Gebäudesektor vor großen Herausforderungen. Hoher Ressourceneinsatz, Flächenbedarf, Energieverbrauch und Abfallmengen sowohl in der Herstellungs-, Bau- als auch in der Nutzungsphase – darum spielt der Geäudesektor eine bedeutende Rolle im Klima- und Ressourcenschutz. Dieses Hintergrundpapier stellt die Kreislaufwirtschaft als einen zentralen Hebel dar, den Sektor nachhaltig umzugestalten und ein Wirtschaften innerhalb planetarer Grenzen zu ermöglichen.
Die Kreislaufwirtschaft als neues Narrativ für die Textilindustrie
Juli 2022
Hrsg.: Wuppertal Institut
Kürzlich veröffentlichte die Europäische Kommission ihre neue EU-Strategie für nachhaltige und zirkuläre Textilien. Die ambitionierte Vision: Textilabfälle sollen reduziert, zirkuläre Maßnahmen gefördert und negative Umweltfolgen der Textilindustrie minimiert werden. Doch wie sieht eine Textilwirtschaft aus, die Textilien im Kreislauf führt, und welche politischen Anforderungen ergeben sich daraus für Deutschland?