Auf Grundlage einer Literaturrecherche und qualitativen Interviews mit Akteur*innen aus der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft haben wir vier Themenfelder der Ressourcenpolitik identifiziert: Grundsatzthemen der Ressourcennutzung, Ressourcengerechtigkeit, Umweltschutz und übergreifende Themen der Ressourcennutzung.
Diese Themenfelder lassen sich (wie in dieser Abbildung zusehen) wiederum in weitere Themencluster unterteilen, welche Einzelthemen und Aspekte der Ressourcenpolitik zusammenfassen. Aktuell sind wir dabei das Netzwerk Ressourcenwende aufzubauen, welches diese Dimensionen zusammen denkt und aus systemischer Perspektive bearbeitet. Dazu haben wir in einem ersten Workshop mit Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft die vier Themenfelder aufgegriffen, Unterthemen ergänzt und abgefragt, welche Organisationen zu welchen Themen arbeiten und zu welchen ihrer Meinung nach mehr gearbeitet werden müsste. So konnten wir erste Leerstellen in der ressourcenpolitischen Debatte identifizieren.
Die folgenden Unterseiten geben Ihnen einen Einblick in diese Ergebnisse. Da sich das Netzwerk gerade im Aufbau befindet, spiegelt insbesondere dieser Teil der Webseite den jeweiligen Arbeitsstand wider und wird sich im Laufe der Zeit verändern.

Ressourcennutzung und –verteilung ist ein intersektionales Thema, d.h. hier überschneiden sich verschiedene Unterdrückungsmechanismen. Sie wirken jedoch nicht additiv, vielmehr treten sie in Wechselwirkung miteinander. Intersektionalität spiegelt das Zusammenspiel von gesellschaftlichen Machtverhältnissen wider. Im Kontext von Verteilung von und Zugang zu Ressourcen finden sich Ungerechtigkeiten bedingt bspw. durch Klassenlage, Gender bzw Geschlecht, (zugeschriebene) Herkunft oder körperliche Einschränkungen. Wir sind uns bewusst, dass dieser Aspekt in der bisherigen Netzwerkarbeit und der Clusterung noch zu wenig berücksichtigt wird, versuchen dem aber zu begegnen.