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Hintergrundpapier

Die Kreislaufwirtschaft als neues Narrativ für die Textilindustrie

Juli 2022

Hrsg.: Wuppertal Institut

Kürzlich veröffentlichte die Europäische Kommission ihre neue EU-Strategie für nachhaltige und zirkuläre Textilien. Die ambitionierte Vision: Textilabfälle sollen reduziert, zirkuläre Maßnahmen gefördert und negative Umweltfolgen der Textilindustrie minimiert werden. Doch wie sieht eine Textilwirtschaft aus, die Textilien im Kreislauf führt, und welche politischen Anforderungen ergeben sich daraus für Deutschland?

Hintergrundpapier

Herausforderungen und Chancen einer ressourcenschonenden Stadt- und Infrastrukturentwicklung

Mai 2022

Hrsg.: Umweltbundesamt

Welche Rolle spielen Belange der Ressourcenschonung in der Stadt- und Infrastrukturentwicklung? Wo liegen geeignete Handlungsfelder, vielversprechende Potentiale und was sind zentrale Stellschrauben zur Stärkung dieses Umweltaspekts in der kommunalen Planungspraxis? Dieses Hintergrundpapier betrachtet im Rahmen dieser Fragen die Schnittstelle von Ressourcenschonung, Infrastrukturentwicklung und Stadtentwicklung.

Hintergrundpapier

Höchste Eisenbahn für die Rohstoffwende

April 2022

Hrsg.: PowerShift

Eine der Reaktionen auf den russischen Angriff auf die Ukraine waren umfassende Sanktionen gegen die russische Politik und Wirtschaft. Während die USA einen Importstopp für russische Erdöl-, Erdgas- und Kohleimporte verhängte, hat sich die EU und insbesondere Deutschland dieser Maßnahme nicht angeschlossen. Zu groß seien die Abhängigkeiten, zu stark die Auswirkungen auf die deutsche Industrie. In diesem Papier wird die Rohstoffabhängigkeit Deutschlands von Russland thematisiert und erläutert, warum es sowohl einen Stopp von russischen Metallimporten braucht als auch die Initiierung einer Rohstoffwende.

Hintergrundpapier

Deutsche Wirtschaftslobby gegen wirksames EU-Lieferkettengesetz

Februar 2022

Hrsg.: Misereor & Global Policy Forum Europe

Immer mehr Unternehmen sprechen sich öffentlich für ein ambitioniertes EU-Lieferkettengesetz zum Schutz von Menschenrechten, Umwelt und Klima in ihren Aktivitäten und Geschäftsbeziehungen aus. Wie unveröffentlichte Positionspapiere, Briefe und Emails an Entscheidungsträger*innen zeigen, setzen deutsche Wirtschaftsverbände hingegen alles daran, eine solche Gesetzgebung zu verhindern oder weichzuspülen und damit auch das deutsche Lieferkettengesetz deutlich abzuschwächen.

Hintergrundpapier

Erarbeitung eines Gebäudepass- und Gebäudekatasterkonzepts zur regionalisierten Erfassung des Materialhaushaltes mit dem Ziel der Optimierung des Recyclings

Februar 2022

Hrsg.: Umweltbundesamt

Ziel des Vorhabens „Kartierung des anthropogenen Lagers IV – Erarbeitung eines Gebäudepass- und Gebäudekatasterkonzepts zur regionalisierten Erfassung des Materialhaushaltes mit dem Ziel der Optimierung des Recyclings“ war es, Instrumente zur Dokumentation von Materialflüssen und -beständen im Lebenszyklus von Bauwerken und zum dynamischen Materialhaushalt von Regionen praxisgerecht und harmonisiert weiterzuentwickeln.

Hintergrundpapier

In die Mine statt zur Schule: Kinderarbeit im 21. Jahrhundert

Januar 2022

Hrsg.: Südwind

Was ist Kinderarbeit und wann ist sie für Kinder schädlich? Gibt es kulturelle Unterschiede und Auffassungen über Kindheit und Kinderarbeit? Wie viele Kinder weltweit müssen täglich arbeiten? Was sind die zugrunde liegenden Ursachen von Kinderarbeit und welche Interventionsmöglichkeiten gibt es für die internationale Gemeinschaft und Unternehmen? Diesen Fragen will sich das vorliegende Dossier annähern.

Hintergrundpapier

Staatlich-private Kooperationen für nachhaltige Rohstofflieferketten

Januar 2022

Hrsg.: Stiftung Wissenschaft und Politik

Am Beispiel Südafrikas werden in dieser Publikation staatlich-private Kooperationen untersucht. Der Fall der Corona-Bekämpfung im südafrikanischen Bergbausektor zeigt, dass die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Staat und privaten Organisationen unter bestimmten Voraussetzungen dazu dienen kann, die Nachhaltigkeit transnationaler Lieferketten zu erhöhen. Dennoch bergen diese Kooperationen das Risiko negativer Kaskadeneffekte, wenn staatliche Kernaufgaben an Unternehmen delegiert werden.

Hintergrundpapier

Abfallvermeidung von Textilien: Übersicht zu gesetzlichen Regelungen, Leitfäden, Strategien, Umweltzeichen und Siegel

Dezember 2021

Hrsg.: Umweltbundesamt

Der Textilsektor ist von einer Vielzahl an gesetzlichen Regelungen, Leitfäden, Strategien, Umweltzeichen und Siegel betroffen, die es für Akteur*innen zu beachten gilt bzw. die beachtet werden können. Diese Publikation gibt hierüber für Deutschland und der Europäischen Union einen Überblick und richtet sich hauptsächlich an Unternehmen, Wirtschaft und Umweltorganisationen. Angesprochen werden unter anderem der Einsatz von chemischen Stoffen, Abfallmanagement, Beschaffung und ⁠Nachhaltigkeit⁠ sowie Siegel und Kennzeichnungen.

Hintergrundpapier

Umweltzeichen Blauer Engel für ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte

September 2021

Hrsg.: Umweltbundesamt

Dieser Hintergrundbericht dokumentiert die Entwicklung der neuen Vergabekriterien des Blauen Engel für ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte DE-UZ 215. Es können Softwareprodukte gekennzeichnet werden, die im besonderen Maße sparsam mit den Hardwareressourcen umgehen und in ihrer Nutzung einen sparsamen Energieverbrauch aufweisen. Aufgrund geringerer Leistungsanforderungen wird eine längere Hardware-Nutzungsdauer möglich. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch eine hohe Transparenz aus und ermöglichen Nutzenden besondere Freiheiten im Umgang mit der Software.

Hintergrundpapier

Nachhaltige Stoffpolitik zum Schutz von Klima und Biodiversität

Juli 2021

Hrsg.: BUND

Stoffpolitik befasst sich sowohl mit Risiken und Chancen von Chemikalien als auch mit der Menge der Stoffströme von der Rohstoffextraktion bis hin zum Abfall. Stoffliche Belastungen sind mit dem Klimawandel und dem Verlust an biologischer Vielfalt eng verbunden. Ohne unseren Umgang mit Stoffen und damit auch unsere Wirtschaftsweise und Lebensstile spürbar zu verändern, werden die Ziele der internationalen Vereinbarungen zu Klima und Biodiversität nicht erreichbar sein.
Dieses Papier skizziert, wie ein verbindliches globales Stoffrahmen-Übereinkommen aussehen sollte, das eine Transformation anstoßen kann, die auf den Leitprinzipien Vorsorge und Nachhaltigkeit beruht.