A just transition to a circular economy:Operational framework and indicators
April 2026
Hrsg.: Wuppertal Institut, World Resources Forum Association (WRF), Vlaamse Instelling voor Technologisch Onderzoek (VITO)
Das Verständnis der sozialen Auswirkungen von Kreislaufwirtschaftsstrategien ist für eine gerechte und inklusive Transformation von entscheidender Bedeutung. Die Verwirklichung einer Just Transition im Kontext einer Kreislaufwirtschaft bleibt jedoch ein komplexes und vielschichtiges gesellschaftliches Thema. Der aktuelle Bericht „A just transition to a circular economy: Operational framework and indicators“ überführt die bisherigen Überlegungen zu sozial gerechter Kreislaufwirtschaft in einen operativen Rahmen mit konkreten Indikatoren.
Mine, recycling and trust: Chances and Challenges for a resilient EU battery supply chain
März 2026
Hrsg.: WWF Germany, Engels Consulting, Öko-Institut
Dieser Bericht befasst sich eingehend und offen mit der Frage, was Europa tatsächlich tun muss, um seinen Bedarf an Batteriematerialien zu decken. Er beleuchtet die Themen Rohstoffgewinnung, Recycling und politische Steuerung im Zusammenspiel – denn kein einzelner Ansatz reicht für sich allein aus, und eine ehrliche Bewertung kann es sich nicht leisten, diese Aspekte isoliert zu betrachten.
Wissenschaftliche Begleitung des Umsetzungsplans zur Nationalen Bioökonomiestrategie
Juli 2026
Hrsg.: Umweltbundesamt
Ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamt zur nachhaltigen Bioökonomie liefert zentrale Hinweise auf aus ökologischer Sicht besonders wichtige Aspekte, die bei der Transformation zur Bioökonomie beachtet bzw. kritisch begleitet werden müssen. Insbesondere die Konflikte zwischen Naturschutz und Ressourcennutzung, bedingt durch Nutzungskonkurrenz, gilt es stärker in den Blick zu nehmen.
Schöner ohne Müll – Wie kommen wir raus aus der Wegwerfspirale?
September 2025
Hrsg.: Global 2000
Der Müllreport zeigt: Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind notwendig, um Österreich wirklich “Schöner ohne Müll” zu machen. Um die „Krankheit des Überkonsums“ zu heilen, müssen die systemischen Ursachen konsequent angegangen werden. Dazu gehören mittel- und langfristige Maßnahmen zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs ebenso wie sofortige Maßnahmen zur Müllvermeidung.
Batteriestandort auf Klimakurs – Perspektiven einer klimaneutralen Batterieproduktion für Elektromobilität in Deutschland
Juli 2021
Hrsg.: Agora Verkehrswende
Die Elektromobilität hat sich im zurückliegenden Jahr in atemberaubendem Tempo entwickelt. Dabei erweist sich die Batterie- und Zellfertigung zunehmend als Schlüsselindustrie in Bezug auf die Stabilität der Wertschöpfungsketten. Sowohl die Nachfrage als auch die Produktionskapazitäten für Batteriezellen werden sich bis 2030 weltweit verzehnfachen.
The Raw Materials Situation in Neighboring European Countries: Bosnia and Herzegovina, Serbia, Georgia, Armenia
Juli 2024
Hrsg.: Heinrich-Böll-Stiftung
Die Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung analysiert die Rohstoffsituation in Bosnien und Herzegowina, Serbien, Georgien und Armenien – Länder im geopolitischen Spannungsfeld zwischen Ressourcenbedarf der EU und autoritären Tendenzen vor Ort. Sie zeigt, dass kritische Rohstoffe zwar zentral für die europäische Energiewende sind, deren Abbau aber häufig mit Umweltzerstörung, mangelnder Transparenz und Repression gegen zivilgesellschaftliche Akteure einhergeht. Die Studie fordert, soziale und ökologische Standards nicht den geopolitischen Interessen unterzuordnen.
White Paper – Horizontal Ecodesign Requirements on the Price of Spare Parts
Februar 2025
Hrsg.: Right To Repair Europe
Gemeinsam mit Koalitionsmitgliedern und verschiedenen Vertreter*innen der Industrie – aus den Bereichen Reparatur, Aufarbeitung, Ersatzteile, Einzelhandel und Herstellung – setzt sich Right to Repair Europe für horizontale Ökodesign-Maßnahmen ein, die sich mit den Preisen für Ersatzteile befassen, einschließlich einer verbindlichen Obergrenze für Hersteller und der Einbeziehung der Ersatzteilpreise als Kriterium in die EU-Repairability-Bewertungen.
Circling forward to sustainability: Unlocking the full potential of circularity to drive the green transition
Januar 2025
Hrsg.: ECOS - Environmental Coalition on Standards
Das lineare, extraktive Wirtschaftsmodell Europas Wirtschaftsmodell ist die Wurzel seiner ökologischen und Wirtschaftskrisen. Wir EU-Bürger*innen verbrauchen Ressourcen in einem unhaltbaren Tempo. Es gibt einen anderen Weg: Eine gut konzipierte und umgesetzte Kreislaufwirtschaft kann diese Krisen angehen, indem sie den Markt weg von einem extraktiven Wirtschaftsmodell hin zu einem Ansatz bringt, der es uns ermöglicht, die Tragfähigkeit der Erde zu erhalten. Wie das gelingen könnte, zeigt dieses Policypapier auf.
Hrsg.: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)
Der Bericht des BGR enthält Zahlen und Fakten zum Jahr 2023 zur heimischen Rohstoffproduktion, zum deutschen Außenhandel, zu Recyclingrohstoffen, zur Entwicklung der Rohstoffpreise und zum Rohstoffverbrauch im Hinblick auf die Versorgungssituation Deutschlands mit mineralischen Rohstoffen und Energierohstoffen. Mit Blick auf die Rohstoffversorgung wird auch die Entwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten dargestellt und bewertet. Der Rohstoffsituationsbericht wird seit 1980 jährlich veröffentlicht.
Mehrweg in der Hotellerie – Status quo, Herausforderungen und Potenziale
März 2024
Hrsg.: WWF Deutschland
Die Ergebnisse dieses Berichts von WWF Deutschland sollen in einem ersten Schritt eine Transformation im deutschen Hotelsektor anstoßen und in einem zweiten Schritt Impulse für die Branche weltweit geben: um durch mehr Kreislaufwirtschaft – und hier konkret Mehrweglösungen – der Einwegplastikflut Einhalt zu gebieten und gleichzeitig weniger der wertvollen Holzressourcen durch Einwegpapierverpackungen zu verschwenden.