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Studie

Proposals For Reducing The Consumption Of Critical Minerals

Oktober 2025

Hrsg.: Misereor, PowerShift, Red Muqui

Die Studie beleuchtet die wachsende Nachfrage nach kritischen Rohstoffen für die Energiewende und zeigt, wie diese den sozial-ökologischen Druck auf Förderländer wie Peru massiv verschärft. Aus Perspektive betroffener Gemeinschaften wird deutlich, dass der Rohstoffboom weder zu gerechter Entwicklung noch zu nachhaltigem Wohlstand führt, sondern Konflikte, Umweltzerstörung und Abhängigkeiten vertieft. Gefordert wird eine strukturelle Reduktion des Rohstoffverbrauchs im Globalen Norden und die Stärkung post-extraktiver Alternativen.

Diskussionspapier

Bauen und Wohnen mit Maß: Ansätze für mehr Wohnflächensuffizienz

Dezember 2025

Hrsg.: Netzwerk Ressourcenwende

Das Diskussionspapier des Netzwerk Ressourcenwende argumentiert, dass Wohnflächensuffizienz einen bislang unterschätzten Beitrag zur Bewältigung der Wohnungs-, Klima- und Ressourcenkrise leisten kann. Neben einer kritischen Bestandsaufnahme des politischen Rahmens zeigt es, wie ungenutzter Wohnraum durch Beratung, Umbau, Wohnpartnerschaften und gemeinwohlorientiertes Management aktiviert werden kann. Kommunale Instrumente wie aktive Bodenpolitik und Wohnraumagenturen sowie bundespolitische Reformen wie Flächenvorgaben oder ein Recht auf Wohnungstausch werden als zentrale Stellschrauben benannt. Insgesamt zeigt das Papier, dass Suffizienz erst dann sozial-ökologisch wirksam wird, wenn der politische Fokus von reinen Neubauzielen auf Bestandsentwicklung, faire Flächenverteilung und nachhaltige Raumnutzung erweitert wird.

Kurzstudie

Sektorziele im Ressourcenschutz

Dezember 2025

Hrsg.: BUND, IÖW, DNR und Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

Das Netzwerk Ressourcenwende und die darin vertretenen Organisationen fordern seit Jahren ein verbindliches Ressourcenschutzgesetz. Aber wie kann das übergeordnete Ziel von sechs bis acht Tonnen Rohstoffverbrauch pro Jahr und Kopf heruntergebrochen und für die politische Umsetzung operationalisiert werden? In der Studie werden daher drei Optionen für eine sektorale Unterteilung untersucht: Ziele für den Nachfragebereich, Ziele für die Produktionsseite und Ziele für die Rohstoffgewinnung. Die Studie diskutiert, welche der Möglichkeiten machbar sind und wo es Hindernisse gibt. Außerdem werden auch die sozio-ökonomischen Auswirkungen kurz beleuchtet.

Hintergrundpapier

Bergbau Brasilien: Erz gesucht – Amazonas verloren

November 2025

Hrsg.: PowerShift

Das Hintergrundpapier zeigt, wie der Rohstoffabbau im brasilianischen Amazonasgebiet die Widersprüche der globalen Klima- und Rohstoffpolitik offenlegt. Für die Energiewende steigt die Nachfrage nach Metallen, während Bergbauprojekte Wälder zerstören, Flüsse verschmutzen und indigene Gemeinschaften bedrohen. Nicht nur der Abbau selbst, sondern auch die begleitende Infrastruktur verursacht massive ökologische und soziale Schäden. Über globale Lieferketten sind Deutschland und die EU direkt in diese Entwicklungen eingebunden.

Positionspapier

Bioökonomie

September 2025

Hrsg.: BUND

Das Wirtschaftssystem ist eingebettet in Ökosystemen und hängt neben der Energiezufuhr entscheidend von den Biomasse-, Mineralien- und Metall-Stoffströmen ab. Die tradierte Form des Wirtschaftens mit einer raubbauartigen Entnahme von Rohstoffen und der Deponierung von Abfallstoffen führt zu immensen Schäden und gesellschaftlichen Kosten. Mit der Position 79 stellt der BUND seine Argumente und Vorschläge für eine nachhaltige Gestaltung der Bioökonomie vor, die als ein neues Politikfeld begriffen werden sollte.

Impulspapier

Kreislaufwirtschaft als Zukunftsstrategie

Juli 2025

Hrsg.: dena, Wuppertal Institut und Klimaschutz-Unternehmen e. V.

Das Impulspapier zeigt, wie die Kreislaufwirtschaft zur zentralen Zukunftsstrategie für die energieintensive Industrie werden kann. Am Beispiel der Stahl-, Kunststoff- und Zementindustrie wird deutlich, dass zirkuläre Ansätze nicht nur Emissionen senken, sondern auch Kosten reduzieren und die industrielle Resilienz stärken. Das Papier formuliert 18 konkrete Empfehlungen, um Marktbedingungen, Finanzierung, Nachfrage und Regulierung wirksam auszurichten.

Dokumentation

Re:use • Re:think • Re:volution – Das Manifest für zirkuläres Wirtschaften

September 2025

Hrsg.: Bertelsmann Stiftung

Der Booksprint zeigt, dass eine konsequent gedachte Circular Economy nur entstehen kann, wenn Wissen gebündelt, Akteure vernetzt und gemeinsame Visionen entwickelt werden. Die 23 Beiträge des Booksprints bieten vielfältige Perspektiven und zeigen, wie dringend eine koordinierte Kreislaufwende ist. Mithilfe KI-gestützter Auswertung entstand eine gemeinsame Vision, die zur Weiterentwicklung einlädt.

Dokumentation

Wie Transformation Verbindung schafft – eine politische Handlungsagenda

August 2025

Hrsg.: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

Das Magazin zeigt, dass eine sozial-ökologische Transformation nur gelingen kann, wenn ökologische Notwendigkeiten und soziale Gerechtigkeit gemeinsam gedacht werden. In Workshops und Interviews entwickelten Sozial-, Umweltverbände und Gewerkschaften Empfehlungen für eine Politik, die Ungleichheiten abbaut und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt. Die Beiträge verdeutlichen, wie neue Allianzen entstehen können und welche Konflikte, etwa beim Gebäudeenergiegesetz, vorausschauend bearbeitet werden müssen. Praxisbeispiele aus Diakonie, BUND und DGB zeigen Erfolge, aber auch bestehende Hürden. Das Magazin richtet sich an Politik wie Zivilgesellschaft und bietet Impulse für gerechte Transformationspfade.

Hintergrundpapier

Zirkuläres Wien: Eine runde Sache

Oktober 2025

Hrsg.: Magistrat der Stadt Wien

Für ein gutes Leben auf der Erde ist eine Ressourcenwende unumgänglich. Dazu trägt die Stadt Wien ihren Teil bei, denn viele Hebel der Ressourcenschonung liegen in städtischer Hand. Sie tragen dazu bei, die Klima- und Umweltziele zu erreichen und eine nachhaltige Entwicklung innerhalb der planetaren Grenzen sicher zu stellen. Außerdem stärken sie auf regionaler Ebene die Versorgungssicherheit. Die Ziele und Prinzipien der Wiener Kreislaufwirtschaft sowie die wesentlichen Hebel für die Umsetzung sind in dieser Strategie festgehalten.

Bericht

Schöner ohne Müll – Wie kommen wir raus aus der Wegwerfspirale?

September 2025

Hrsg.: Global 2000

Der Müllreport zeigt: Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind notwendig, um Österreich wirklich “Schöner ohne Müll” zu machen. Um die „Krankheit des Überkonsums“ zu heilen, müssen die systemischen Ursachen konsequent angegangen werden. Dazu gehören mittel- und langfristige Maßnahmen zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs ebenso wie sofortige Maßnahmen zur Müllvermeidung.