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Broschüre

Verkehrs- und Rohstoffwende zusammendenken

Dezember 2024

Hrsg.: Germanwatch

Die Broschüre stellt anschaulich und einprägsam dar, dass die Rohstoffwende bei der Mobilitätswende mitgedacht werden muss und gibt Denkanstöße wie dies gelingen könnte. Dabei wird unter anderem auf die Maßnahmen Substitution und Zirkularität, Recycling und Verschlankung sowie mögliche politische Weichenstellungen eingegangen.

Bericht

Deutschland – Rohstoffsituation 2023

Dezember 2024

Hrsg.: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR)

Der Bericht des BGR enthält Zahlen und Fakten zum Jahr 2023 zur heimischen Rohstoffproduktion, zum deutschen Außenhandel, zu Recyclingrohstoffen, zur Entwicklung der Rohstoffpreise und zum Rohstoffverbrauch im Hinblick auf die Versorgungssituation Deutschlands mit mineralischen Rohstoffen und Energierohstoffen. Mit Blick auf die Rohstoffversorgung wird auch die Entwicklung auf den internationalen Rohstoffmärkten dargestellt und bewertet. Der Rohstoffsituationsbericht wird seit 1980 jährlich veröffentlicht.

Informationsblatt

Kritische mineralische Rohstoffe in Deutschland – Gewinnung und Exploration

August 2024

Hrsg.: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Die Versorgung mit mineralischen Rohstoffen ist von zentraler Bedeutung für die heimischen Wertschöpfungsketten. Aufgrund der wachsenden Weltbevölkerung und der Urbanisierung, der Industrialisierung der Schwellenländer sowie der Verkehrs- und Energiewende steigt der weltweite Rohstoffbedarf an mineralischen Rohstoffen stetig. In Deutschland sind u.a. Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, ambitionierte Wohnungsbauvorhaben und diverse Projekte zur Nachhaltigkeitstransformation mit einem erheblichen Bedarf an einer Vielzahl mineralischer Rohstoffe verbunden.

Broschüre

Solarlieferketten im Blick: Risiken verstehen, verantwortungsbewusst einkaufen!

Dezember 2024

Hrsg.: PowerShift e.V.

Die Broschüre beleuchtet grundlegende menschenrechtliche und ökologische Risiken in der Lieferkette von Solarmodulen auf Basis von Silizium und zeigt auf, wie beim Einkauf von Solarmodulen einerseits die Wahrscheinlichkeit von Lieferkettenverbindungen nach Xinjiang möglichst gering zu halten und andererseits der Verletzung von menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflichten zu begegnen ist.

Studie

Digitale Enabler der Kreislaufwirtschaft

Dezember 2024

Hrsg.: acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften

Die Digitalisierung eröffnet neue Chancen für eine nachhaltige Wirtschaftsweise, indem sie als „Enabler“ zentrale Bausteine für die Transformation zur Kreislaufwirtschaft bereitstellt. Die vorliegende Studie zeigt anhand von drei Sektoren – Bau, Elektronik und Textil –, wie digitale Technologien wie Produktpässe, Datenräume und KI die Materialnutzung optimieren und geschlossene Wertschöpfungskreisläufe fördern können. Sie unterstreicht, dass die Kombination von zirkularökonomischem Wissen und digitaler Transformation der Schlüssel zu einer resilienten, ressourcenschonenden Zukunft ist.

Studie

Final Report: Study to review the functioning and effectiveness of Regulation (EU) 2017/821

November 2024

Hrsg.: GOPA PACE, TDi Sustainability & Responsible Sourcing Network im Auftrag der Europäischen Kommission

Die Studie zeigt auf, dass die EU-Verordnung 2017/821, die Sorgfaltspflichten für EU-Importeure von Zinn, Tantal, Wolfram und Gold festlegt, entscheidende Fortschritte im Bereich der verantwortungsvollen Beschaffung von Mineralien aus Konfliktgebieten erreicht hat. Trotz begrenztem Bewusstsein und Herausforderungen bei der Umsetzung konnten durch die Regelungen der EU und die OECD-Sorgfaltspflichten erste Verbesserungen erreicht werden. In den kommenden Jahren wird es notwendig sein, die Wirksamkeit dieser Ansätze weiter zu prüfen und den Fokus auf eine faire Kostenverteilung und die Einhaltung hoher Sozial- und Umweltstandards in globalen Lieferketten zu legen.

Forderungspapier

Rohstoffwende: Ressourcen schützen, Zukunft für alle sichern

Oktober 2024

Hrsg.: AK Rohstoffe

Das Forderungspapier hebt hervor, dass der steigende Verbrauch natürlicher Ressourcen, insbesondere metallischer Rohstoffe, unsere Lebensgrundlagen gefährdet. Während die Diskussion zur deutschen und EU-Rohstoffpolitik bisher vor allem auf Versorgungssicherheit fokussiert ist, bleibt die Frage offen, wie eine zukunftsfähige Rohstoffpolitik im Einklang mit planetaren Grenzen und Menschenrechten aussehen kann. Als Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen wird daher eine umfassende Rohstoffwende gefordert, die die absolute Reduktion des Primärrohstoffverbrauchs, den Ausbau einer globalen Kreislaufwirtschaft und die Einhaltung höchster Standards entlang der Rohstoff-Wertschöpfungsketten umfasst.

Policypapier

The Critical Raw Materials Act: The contradictions in the role of the European Union

Oktober 2024

Hrsg.: Handel Anders!-Koalition

In diesem Papier wird argumentiert, dass eine erfolgreiche EU-Industriepolitik im Rohstoffsektor eine Form von Klimagerechtigkeit anstreben sollte, die auf vier miteinander verknüpften Säulen beruht: Wirtschaftsreformen, öffentliche Investitionen, Verringerung der Notwendigkeit, Rohstoffe zu importieren (Dematerialisierung), und die Schaffung lokaler Wertschöpfung in den Exportländern. Bisher umfasst der CRMA keine Wirtschaftsreform und berücksichtigt auch die anderen Säulen wenig.

Abschlusspublikation

Metallhandel – Der blinde Fleck in der Lieferkette

September 2024

Hrsg.: PowerShift

Die Publikation zeigt, dass Rohstoffhändler an vielen Stellen der Lieferkette agieren und somit wichtige Bindeglieder für Transparenz, Rückverfolgbarkeit und Durchsetzung von Standards sind. Bislang werden sie dieser herausragenden Bedeutung jedoch nicht gerecht. In den nächsten Jahren muss es aus zivilgesellschaftlicher Perspektive deshalb darum gehen, die Tätigkeiten der Rohstoffhändler mehr in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken und sich für deren Regulierung einzusetzen.

Hintergrundpapier

Nickel Industry Background in Indonesia – Risks Involved and Solutions Needed

September 2024

Hrsg.: PowerShift

Der globale Norden verbraucht zu viele Rohstoffe. Darauf weist das UN-Umweltprogramm (UNEP) in seinem „Global Resources Outlook 2024“ (März 2024) hin. PowerShift arbeitet seit vielen Jahren an der Rohstoffwende. Allerdings wird die Debatte um die Reduzierung des Materialverbrauchs derzeit vor allem als Umweltdebatte im Globalen Norden geführt. Gemeinsam mit dem Partner AEER (Indonesien) bringt PowerShift in diesem Hintergrundpapier zur Nickelindustrie in Indonesien Stimmen aus dem Globalen Süden ein, um Argumente zu schärfen, neue Perspektiven kennen zu lernen und Umweltschutz mit Fragen der globalen Gerechtigkeit zu verbinden.