Sandindustrie in Kambodscha: Lebensgrundlagen, Ökologie und Entwicklung

Hrsg.: Stiftung Asienhaus

Kambodscha ist auf große Mengen Sand angewiesen, unter anderem für den Ausbau der Infrastruktur und zur Auffüllung von Feuchtgebieten. Der Abbau hat dabei schwerwiegende ökologische und soziale Folgen, die sich auf die Umwelt und Existenzgrundlagen der Bevölkerung auswirken.

Gefährdet Kambodschas Hunger nach Sand den Mekong und seine Bevölkerung?

Hrsg.: Stiftung Asienhaus

In Kambodscha wird intensiv gebaut: der Großraum Phnom Penh wächst, dort werden Seen zugeschüttet, um Land für massive Bauprojekte zu gewinnen. Für das Immobilienprojekt ING City im Süden der Stadt zum Beispiel werden seit 2004 zwei Feuchtgebiete mit Sand aus naheliegenden Flüsseln aufgefüllt.

Indonesien und die Auswirkungen der Sandkrise

Hrsg.: Stiftung Asienhaus

Beim Abbau von Sand kommt es zu Konflikten, in Indonesien jüngst in Südsulawesi. Dort möchte die Provinzregierung in Makassar einen neuen Hafen bauen und braucht dafür Sand zur Landgewinnung. Das ist aber nur einer von vielen Fällen im indonesischen Archipel.
In Indonesien gibt es zahlreiche Abbaugebiete von Sand, und dort zumeist Konflikte mit der lokalen Bevölkerung. Die Journalist*innen Ayu Purwaningsih und Rizki Nugraha haben mit Betroffenen in Küstenregionen gesprochen. Oft sind Fischereigemeinden betroffen und tragen die Folgen von Fischrückgang und Umweltschäden.

Sand: Konflikte um einen der wichtigsten Baustoffe

Hrsg.: Stiftung Asienhaus

Sand ist nach Wasser die zweithäufigste geförderte und gehandelte Ressource weltweit, wodurch die unerschöpfliche erscheinende Ressource in vielen Regionen knapp wird. Der Abbau führt zu Konflikten und hat massive Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, was Beispiele in asiatischen Ländern zeigen.