26. März 2020

Umweltschutz

Jede Ressourcennutzung beansprucht die Biosphäre. Sei es, in dem natürliche Ressourcen wie Pflanzen, Wasser oder Boden direkt (als Rohstoffe) oder indirekt (als Senken) genutzt werden oder diese Ressourcen für den Abbau von Rohstoffen (wie bspw. Kohle oder Erz) vernichtet werden. Die Übernutzung der natürlichen Ressourcen ist neben der Klima- und der Biodiversitätskrise das dritte große Umweltproblem unserer Zeit. Denn die Übernutzung trägt nicht zuletzt maßgeblich zur Verschärfung der beiden Krisen bei.

Das Themenfeld Umweltschutz beschäftigt sich mit den jeweiligen Schnittstellen zwischen Ressourcenschonung, Klimaschutz und dem Schutz der Biodiversität. Es zeigt sich, dass die Schnittstelle zur Klimapolitik bereits sehr gut bearbeitet wird. Bei der Schnittstelle zur Biodiversität finden sich hingegen noch einige Leerstellen.

Die Treibhausgasemissionen rund um den Abbau, den Transport und die Verwertung bzw. Verarbeitung von Rohstoffen, aber auch die Vernichtung von natürlichen Kohlenstoffsenken tragen einen elementaren Teil zur Klimakrise bei. Ressourcenverbrauch, Wirtschaftswachstum und Kohlenstoffemissionen sind direkt aneinander gekoppelt.

Die negativen Auswirkungen auf die Biodiversität hängen vor allem mit der wachsenden Flächenkonkurrenz zusammen. Zum einen nimmt die Nutzung von Ressourcen immer mehr Flächen in Anspruch und zerstört damit Lebensräume und Lebensgrundlagen für Tier- und Pflanzenarten. Zum anderen werden Populationen durch Tötung und Entnahme auch direkt dezimiert.

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