Umweltschutz

Jede Ressourcennutzung beansprucht die Biosphäre. Sei es in dem natürliche Ressourcen wie Pflanzen, Wasser oder Boden direkt (als Rohstoffe) oder indirekt (als Senken) genutzt werden oder diese Ressourcen für den Abbau von Rohstoffen (wie bspw. Kohle oder Erz) vernichtet werden. Die Übernutzung der natürlichen Ressourcen ist dabei neben der Klima- und der Biodiversitätskrise die das dritte große Umweltproblem unserer Zeit. Denn sie trägt nicht zuletzt maßgeblich zur Verschärfung der beiden ersteren bei.

Das Themenfeld Umweltschutz beschäftigt sich mit den jeweiligen Schnittstellen zwischen Ressourcenschonung, Klimaschutz und dem Schutz der Biodiversität. Die Abfrage im Workshop hat gezeigt, dass der Themencluster die Schnittstelle zur Klimapolitik bereits sehr gut bearbeitet wird. Beim Themencluster Schnittstelle Biodiversität finden sich hingegen noch einige Leerstellen.

Die Emissionen rund um den Abbau, den Transport und die Verwertung bzw. Verarbeitung von Rohstoffen, aber auch die Vernichtung von Kohlenstoff senken, tragen einen elementaren Teil zur Klimakrise bei. Ressourcenverbrauch, Wirtschaftswachstum und Kohlenstoffemissionen sind direkt aneinander gekoppelt.

Die negativen Auswirkungen auf die Biodiversität hängen vor allem mit der wachsenden Flächenkonkurrenz zusammen. Zum einen nimmt die Nutzung von Ressourcen immer mehr Flächen in Anspruch und zerstört damit Lebensräume und Nahrungsmittelgrundlagen für Tier- und Pflanzenarten. Zum anderen werden Populationen durch Tötung und Entnahme auch direkt dezimiert.

Themencluster Ressourcenpolitik auf Basis der Literaturrecherche, der Interviews und des ersten Workshops (In grün vermerkte Themen wurden von den Teilnehmenden während des Workshops ergänzt)