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Uhrzeit: 14:00 – 15:30 Uhr

Ort:
Online

Veranstalter:
Netzwerk Ressourcenwende
www.ressourcenwende.net

Eintritt: Kostenlos
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.
Mi 20. Oktober 2021

Soziale Gerechtigkeit im Ressourcenschutz

Im Netzwerk Ressourcenwende hat sich vergangenes Jahr eine Arbeitsgruppe gegründet, welche versucht hat die Themen Soziale Gerechtigkeit und Ressourcenschutz stärker zusammenzudenken.
Der bisherige Diskussionsstand der AG wurde nun in einem Diskussionspapier veröffentlicht. Das Papier versucht, die bestehende soziale Ungleichheit bei den Forderungen nach einem ökologischen Ressourcenumgang zu bedenken, damit sie den Verteilungskonflikt nicht zusätzlich verschärfen. Es wird der Diskussionsstand der Gruppe abgebildet und anhand einiger aktueller Beispiele und Strategien schlaglichtartig aufgezeigt, wie soziale Gerechtigkeit und Ressourcenschutz zusammen vorangebracht werden können. Dabei wird keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Gleichzeitig wagt das Papier einen ehrlichen Blick darauf, was das für unsere Lebens- und Wirtschaftsweise bedeuten könnte. Ziel ist es, eine Debatte anzustoßen und mit verschiedenen Menschen und Akteur*innen in einen Austausch zu treten.

Die Ressourcenkrise ist im Kern eine Verteilungskrise. Um die Planetaren Grenzen zu wahren, muss der Ressourcenverbrauch drastisch reduziert werden. Die zentralen Fragen sind daher: Wer muss den Ressourcenverbrauch drastisch reduzieren? Und wie können begrenzte Ressourcen gerecht verteilt werden?

Am 20.10. wollen wir das Diskussionspapier vorstellen und mit den Teilnehmenden in den Austausch gehen. Um die die Diskussion zu strukturieren, wird das Papier nach der Vorstellung von Katharina Bohnenberger (Institut für Sozioökonomie Uni Duisburg Essen) aus sozialpolitischer und von Carla Noever Castelos (I.L.A.-Kollektiv, Rosa-Luxemburg-Stiftung) aus umweltpolitischer Perspektive eingeordnet. Anschließend sollen einzelne Themenfelder in Kleingruppen vertiefend diskutiert werden und es findet ein Austausch im gesamten Plenum statt.

Anfang kommenden Jahres ist dann eine Diskussionsreihe dazu geplant, die sich einzelnen Teilaspekten nochmal detaillierter widmet. Wir freuen auf spannende Inputs und eine lebhafte Diskussion.

Das Diskussionspapier kann hier heruntergeladen werden.

Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 18. Oktober an Benedikt.Jacobs@bund.net