Crashkurs Rohstoffwende 2026
Der Crashkurs Rohstoffwende 2026 findet mit einer Online-Einführung am Montag, den 1. Juni 2026, sowie einer zweitägigen Präsenzveranstaltung am 8. und 9. Juni 2026 in Karlsruhe statt und richtet sich an politisch Aktive und Multiplikator*innen aus Parteien, Gewerkschaften, Medien, sozialen Bewegungen sowie umwelt- und entwicklungspolitischen Organisationen. Gemeinsam mit dem Netzwerk Rohstoffgerechtigkeit Baden-Württemberg werden die sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Dimensionen des Lithiumabbaus entlang globaler Wertschöpfungsketten in den Blick genommen.
Im Zentrum steht die Frage, wie sich der Lithiumabbau – von den Salzseen in Argentinien, Bolivien und Chile über Simbabwe bis hin zum Oberrheingraben – auf die Rohstoffwende auswirkt und welche Verantwortung dabei auch auf regionaler Ebene entsteht. Diskutiert wird zudem, wie Kreislaufwirtschaft und die Reduktion von Rohstoffverbrauch als zentrale Bausteine einer gerechten Transformation umgesetzt werden können.
Neben fachlichen Inputs aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft, unter anderem zu aktuellen Entwicklungen der europäischen Rohstoffpolitik, bietet der Crashkurs praxisnahe Einblicke: So ist unter anderem ein Besuch des Lionheart-Projekts von Vulcan Energy geplant, um lokale Perspektiven auf Lithiumgewinnung und deren Herausforderungen kennenzulernen. Die Veranstaltung schafft Raum für Austausch, Vernetzung und die gemeinsame Entwicklung von Handlungsansätzen für eine zukunftsfähige Rohstoffpolitik.
Die Anmeldung ist bis zum 4. Mai geöffnet und hier möglich.