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Diskussion „Krise als Normalität – aber für alle gleich?“
Am 25. November 2025 findet von 18:30 bis 20:00 Uhr im Haus der Demokratie und Menschenrechte in der Greifswalder Straße 4 in Berlin die öffentliche Diskussion „Krise als Normalität – aber für alle gleich?“ statt. Das Forum Umwelt und Entwicklung lädt dazu ein, die vielfältigen Krisen unserer Zeit – von Biodiversitätsverlust, Klimakrise und globaler Verschmutzung über demokratische Erosion bis hin zu wirtschaftlichen und sozialen Spannungen – im politischen und gesellschaftlichen Kontext zu betrachten. Obwohl alle betroffen sind, zeigen sich Reaktionen sehr unterschiedlich: Themen wie soziale Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Umweltpolitik werden zunehmend hinter wirtschaftliche Stabilität und vermeintliche Mitteorientierung gestellt, während internationale Zusammenarbeit ins Stocken gerät und transformative Visionen an Bedeutung verlieren.
Die Veranstaltung bringt Expert:innen zusammen, um zu diskutieren, wie politische Akteure mit dieser neuen Dauerkrisenlage umgehen, welche Machtstrukturen sichtbar werden, welche Verantwortung verteilt ist und welche Allianzen oder Konfliktlinien sich daraus ergeben. Mit Beiträgen von Dr. Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, Frederik Palmer, Leiter der Stabsstelle für Grundsatz- und Zukunftsfragen beim AWO Bundesverband, Sebastian König, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen, sowie Dr. Evin Zozan, Referentin für Circular Economy und Nachhaltigkeit beim Verband der Automobilindustrie, eröffnet die Diskussion unterschiedliche Perspektiven aus Menschenrechtsarbeit, Sozialverbänden, Umweltbewegung und Industrie. Moderiert wird der Abend von Marie-Luise Abshagen, stellvertretende Leitung des Forum Umwelt und Entwicklung.
Die Veranstaltung findet im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Forum Umwelt und Entwicklung statt und richtet sich ausdrücklich auch an Nicht-Mitglieder. Eine Anmeldung ist per E-Mail an pescheck [at] forumue [dot] de möglich.