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Broschüre

Dialog Degrowth: Wer die Vergangenheit kennt, kann die Zukunft besser gestalten

September 2019

Hrsg.: Denkhausbremen e.V.

In dem Format „Dialog Degrowth“ diskutieren Umweltverbände und wachstumskritische Initiativen soziale und ökologische Lösungsansätze und rücken damit die wachstumskritische Debatte mehr in den Fokus. Seit dem Aufkommen der Diskussionen über das Wirtschaftswachstum in den 1970er-Jahren haben sich auch verschiedene Umweltverbände mit der Thematik auseinandergesetzt und sich wachstumskritischen Positionen angeschlossen. Denkhausbremen führt zusammen mit dem Forum Umwelt und Entwicklung Interviews mit sechs aktiven und ehemaligen Hauptakteur*innen vom WWF, dem NABU, Greenpeace, den NaturFreunden, dem DNR und dem BUND durch, die über Strategien und aktuelle und vergangene Lösungsansätze berichten. Mit Hilfe der Reflexion der eigenen Geschichte und besonders den eigenen Fehlern, aber auch Erfolgsgeschichten lässt die Zukunft besser gestalten.

Broschüre

Plastikatlas 2019 – Daten und Fakten über eine Welt voller Kunststoff

September 2019

Hrsg.: Heinrich-Böll-Stiftung & Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Auf der einen Seite wächst das Bewusstsein für die Langlebigkeit und die Schädlichkeit für Umwelt und Gesundheit von Plastik. Auf der anderen Seite steigt die Produktion aber stetig und der Stoff ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Damit steigt auch der Handlungsdruck, der Plastikflut zu begegnen und zumindest den Verbrauch von Einwegplastikartikeln zu verringern und so die Müllberge auf Deponien und in der Umwelt zu verringern. Der Plastikatlas gibt einen umfassenden Einblick in die Verwendungen und Risiken von Plastik, benennt Akteure der Plastikkrise und zeigt Handlungsansätze, um das Problem gemeinsam anzupacken.

Broschüre

EU Overshoot Day 10 May 2019 – living beyond nature’s limits

September 2019

Hrsg.: World Wildlife Fund for Nature

Der Overshoot Day der Europäischen Union (EU) fiel in diesem Jahr auf den 10. Mai. Der Overshoot Day markiert den Tag, an dem die global verfügbaren Ressourcen aufgebraucht sind, die der Planet Erde in einem Jahr wieder erneuern kann. Durch zu hohen Kohlenstoffausstoß, zu hohem Lebensmittelverbrauch und zu viel Flächenverbrauch ist der ökologische Fußabdruck eines*r Jeden von uns so hoch, dass wir 2,8 Erden bräuchten, um den Ressourcenbedarf zu decken, der anfallen würde, wenn alle auf der Welt einen Lebensstil hätten wie wir in Europa. Obwohl in der EU nur 7 Prozent der Weltbevölkerung leben, verbrauchen diese 500 Millionen Menschen 20 Prozent der globalen Ressourcen.

Broschüre

Rohstoffe für die Energiewende – Menschenrechtliche und ökologische Verantwortung in einem Zukunftsmarkt

September 2019

Hrsg.: Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V.

Im Dezember 2015 einigte sich die Weltgemeinschaft auf ein neues Klimaabkommen ab 2020. Zentral war dabei die Verpflichtung aller 195 Staaten, die Erderwärmung auf maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen. Dies sollte vor allem durch die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft und einer globalen Energiewende basierend auf der Nutzung erneuerbarer Energien erreicht werden. Die Bedeutung, die die verschiedenen Formen der Wasserkraft, Geothermie, Biomasse, Solarenergie und Windkraft an der gesamten Energieversorgung beitragen, steigt stetig. Insbesondere die Wind- und Solarkraft bekommt eine zunehmende Relevanz. Gerade deswegen darf nicht außer Acht gelassen werden, woher die Rohstoffe, die für den Bau von Windkraft- und Fotovoltaikanlagen benötigt werden, kommen und unter welchen Umständen sie abgebaut werden.

In der vorliegenden Studie wird diese Fragestellung aufgegriffen und mit Fokus auf die Wind- und Solarbranche untersucht. Dafür wurden Fragebögen an 21 Unternehmen aus der Branche der erneuerbaren Energien geschickt. Die Studie liefert einen Beitrag, die Probleme und Herausforderungen im Sektor der erneuerbaren Energie zu benennen, um Lösungsansätze zu erarbeiten.

Hintergrundpapier

Wege aus der Reparaturkrise? – Das US-amerikanische „Right to Repair“

September 2019

Hrsg.: Germanwatch e.V.

Die Reparatur defekter Produkte hat einen schweren Stand und droht immer weiter ins Hintertreffen zu geraten. In den USA wollten sich Aktivist*innen damit nicht zufriedengeben und haben einen alternativen Gesetzesvorschlag entwickelt. Der in mittlerweile 17 Bundesstaaten eingereichte Right to Repair-Gesetzesvorschlag hat sowohl in den USA als auch in Europa und Deutschland große Aufmerksamkeit erhalten. Mit konkreten Vorschlägen sollen die Rahmenbedingungen für die Reparatur verbessert werden, speziell die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, Reparaturanleitungen, Werkzeug und Diagnose-Software für einzelne Verbraucher*innen, Tüftler*innen in der freien Reparaturszene und auch für professionelle Werkstätten. Zurückgreifen kann die Bewegung auf Erfahrungen aus dem Kfz-Sektor und dem Agrarsektor. In diesem Papier wird der US-Right to Repair Act genauer analysiert. Wir betrachten den Entstehungskontext in den USA, untersuchen den Inhalt auf Erfolgsfaktoren und ergründen, inwieweit eine ähnliche Lösung für Deutschland und die EU sinnvoll sein könnte.

Broschüre

Kobalt. Kritisch hoch 3

September 2019

Hrsg.: INKOTA-Netzwerk e.V. & Ökumenisches Netzzentralafrika

Kritisch aus Sicht der Industrie, die abhängig ist von großen Mengen des Rohstoffes für die Technologien der Zukunft, insbesondere Batterien. Kritisch aus Sicht von Menschenrechts-  und Umweltorganisationen weltweit, die tagtägliche Menschenrechtsverletzungen, ökologische Desaster und soziale Missstände rund um den Kobaltabbau nicht länger hinnehmen wollen. Kritisch für Arbeiter*innen im Kleinbergbau in der Demokratischen Republik Kongo, die einen wesentlichen Teil des weltweit begehrten Kobalts unter höchst riskanten Bedingungen aus der Erde holen.
Das neue Kobalt-Dossier von INKOTA macht klar: Wer Kobalt nutzt, muss auch Verantwortung übernehmen für die Wahrung von Menschenrechten und ökologischen Standards entlang der gesamten Lieferkette. Aktuell ist dies leider noch nicht der Fall.

In zwei Teilen stellt das Dossier die wichtigsten Fakten rund um den begehrten Rohstoff dar. Teil 1 beleuchtet dabei den Status Quo des weltweiten Kobaltabbaus und setzt einen Fokus auf die Demokratische Republik Kongo, Hauptlieferant für Kobalt weltweit. Teil 2 bietet klare und konstruktive Handlungsansätze, um die Kobaltlieferkette fair zu gestalten.

Broschüre

Rohstoffpolitik 2.0 – Für eine umwelt- und klimafreundliche Ressourcenpolitik

September 2019

Hrsg.: Deutscher Naturschutzring

Die Broschüre bildet den Abschluss des Projektes des DNR und thematisiert die stoffliche Basis unseres Wirtschaftens. Neben expliziten Beispielen für eine zerstörerische Praxis beim Abbau von Rohstoffen wie dem Tiefseebergbau werden auch verschiedene Instrumente zum Management des Ressourcenverbrauchs vorgestellt, aber auch alternative Denk- und Umsetzungsansätze wie Postwachstum behandelt. Im Fokus steht immer die Senkung und Umgestaltung unseres Rohstoffverbrauchs, auch mit Blick auf die globale Verantwortung für unseren Ressourcenverbrauch.

Broschüre

Ressourcenfluch 4.0 – Die sozialen und ökologischen Auswirkungen von Industrie 4.0 auf den Rohstoffsektor

September 2019

Hrsg.: PowerShift e.V. - Verein für eine ökologisch-solidarische Energie- & Weltwirtschaft

Die Weltwirtschaft steckt – mit regional unterschiedlicher Intensität – in der Krise. Das Wirtschaftswachstum wird seit Jahren kleiner oder stagniert und die neoliberale Wirtschaftspolitik hat die globale Wirtschaft nicht regulieren können. Hoffnung bringt hingegen gerade die anstehende vierte industrielle Revolution. Unter der Industrie 4.0 wird die Digitalisierung und Automatisierung der Produktion verstanden. Damit einher geht die Entwicklung von sogenannten Zukunftstechnologien, aber auch weitere wirtschaftliche (und auch gesellschaftliche) Transformationen wie die Energiewende oder die Verkehrswende. Dies alles bedarf vieler Ressourcen und Rohstoffe. Neben den gängigen und bereits massenhaft geförderten und produzierten Rohstoffen steigt auch der Bedarf an sogenannten Spezialmetallen. Die Rohstoffgewinnung inklusive der ökologischen und sozialen Folgen wird von den Industrieländern im Globalen Norden in die Abbauländer ausgelagert. Die Publikation widmet sich nicht nur der Frage, was Industrie 4.0 eigentlich ist und welche Zukunftstechnologien dabei thematisiert werden, sondern auch, welche Rohstoffe dabei benötigt werden und welche Herausforderungen beim Abbau auftreten. 

Broschüre

Weniger Autos, mehr globale Gerechtigkeit – Diesel, Benzin, Elektro: Die Antriebstechnik allein macht noch keine Verkehrswende

September 2019

Hrsg.: Bischöfliches Hilfswerk MESEREOR e.V., Brot für die Welt Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. & PowerShift – Verein für eine solidarische Energie- und Weltwirtschaft e.V.

Der Autoverkehr und gebunden daran der wachsende Individualverkehr stehen zunehmend in der Kritik, vor allem aufgrund der hohen Emissionen aus diesem Bereich. Der Verkehrssektor ist in Deutschland für ein Fünftel aller CO2-Emissionen verantwortlich. Hinzu kommen Feinstaub und Stickoxide. Zurzeit stellen Elektroautos die beste Alternative zum Verbrennungsmotor dar. Doch die energieintensive Batteriezellenproduktion und die Elektrifizierung des Verkehrs werden den Stromverbrauch, den Flächenverbrauch und den Rohstoffbedarf für erneuerbare Energien enorm steigern. Hinzu kommt der Trend, immer größere und ressourcenintensivere Autos zu bauen. Die sozialen und ökologischen Folgen des steigenden Energie- und Rohstoffbedarfs werden externalisiert, also in Länder ausgelagert, in denen Rohstoffbau betrieben wird, die aber nicht Nutznießer der Weiterverarbeitung sind. In der aktuellen Debatte um die Verkehrswende wird über eine Veränderung des Verkehrs kaum gesprochen. Alternativen zum Auto und eine Reduzierung der mit Pkw gefahrenen Kilometerzahl tauchen kaum auf. Die vorliegende Broschüre will dies ändern. Durch das Aufzeigen der Folgen des Autoverkehrs sowohl mit Verbrennungsmotor als auch mit Elektroantrieb sollen Alternativen zu Autos mehr in den Fokus gerückt werden.

Positionspapier

Nein zum Raubbau an der Tiefsee

August 2019

Hrsg.: AG Tiefseebergbau des Forums Umwelt und Entwicklung

Der Bedarf an Ressourcen – vor allem Metallen – in der Produktion von Maschinen, Automobilen und elektrischen Geräten ist enorm und wird im Zuge der gesellschaftlichen Transformationen noch ansteigen. Da die Lagerstätten an Land nur geringe Erträge liefern und auch mehr oder weniger schnell erschöpft sind, rücken die maritimen Lagerstätten in den Fokus. Um die rohstoffintensive Industrie in Deutschland zu erhalten, unterstützt die Bundesregierung eine ganze Reihe von Forschungs- und Industrieinitiativen, die den Tiefseebergbau vorantreiben. Im Positionspapier richten 15 Nichtregierungsorganisationen einen Forderungskatalog an die Bundesregierung für einen effektiven Meeresschutz, auch und besonders der Hochsee, sowie für eine restriktive Beschränkung des Tiefseebergbaus, auch mit Blick auf menschenrechtliche Sorgfaltspflichten.