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Liebe Lesende,
zum Ende des Jahres möchten wir einen Blick auf die vergangenen drei Monate werfen, in denen im Netzwerk Ressourcenwende viel in Bewegung war. Ein zentraler Moment war unser Netzwerktreffen am 27. November. Dort haben wir zwei neue Themen für kommende Diskussionspapiere ausgewählt. Die Bereiche „Ökonomische Instrumente für Ressourcenschutz“ sowie „Berufsfelder, Bildung und Fachkräftemangel“ werden nun von neuen Arbeitsgruppen bearbeitet. Zudem haben wir die Einrichtung eines Koordinierungskreises angestoßen, der das Netzwerk langfristig strategisch begleiten und stärken soll.
Auch bei den bereits laufenden Diskussionspapieren gab es wichtige Fortschritte. Die Papiere „Bauen und Wohnen“, „Herstellerverantwortung“ und „Reparatur“ wurden weiter ausgearbeitet und kommentiert. Zusammen mit den beiden neu gewählten Themen wächst unser Portfolio nun auf insgesamt sechs Diskussionspapiere an, die wir im kommenden Jahr intensiv voranbringen werden.
Parallel dazu hat unsere Veranstaltungsreihe „Sozial. Gerecht. Ressourcenwende: Themenfelder im Dialog“ mit dem Schwerpunkt Bauen und Wohnen erfolgreich begonnen. Die Präsentationen zu der Veranstaltung sind bereits online verfügbar und Anfang des kommenden Jahres folgen weitere Termine, unter anderem zum Thema Herstellerverantwortung.
Auch der weitergehende Austausch im Netzwerk war in den vergangenen Monaten sehr lebendig. Beim Workshop „Vom Silo zur Synergie“ haben wir gemeinsam mit dem Runden Tisch Reparatur und dem AK Rohstoffe über Hemmnisse und Chancen engerer Zusammenarbeit gesprochen. Im Workshop „Narrative der Suffizienz“ wurden zudem mit Kommunikationsexperten Kommunikationsansätze erarbeitet, die helfen sollen, suffizienzorientierte Botschaften in unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu verankern.
Ein besonders wichtiges Projekt im letzten Quartal war zudem die vom Netzwerk beauftragte Studie des Wuppertal Instituts zum Arbeitstitel „Sektorziele eines Ressourcenschutzgesetzes“. Sie bietet eine grundlegende Analyse möglicher sektoraler Ziele und ihrer politischen Umsetzbarkeit. Ihr findet die Kurzfassung der Studie nun hier auf unserer Website. Die Ergebnisse werden uns im kommenden Jahr wertvolle Impulse für die Debatte um verbindliche Ressourcenschutzziele geben.
Wenn ihr Teil des Netzwerks Ressourcenwende werden möchtet oder Fragen habt, schreibt uns gern an ressourcenwende@bund.net.
Wir wünschen euch viel Freude mit den folgenden News, Rückblicken und Veranstaltungshinweisen sowie einen schönen Jahresabschluss.
Euer Netzwerk Ressourcenwende |